Keine Angst vor großer Oper V: Clash der Kulturen
Die Opernworkshop-Reihe „Keine Angst vor großer Oper“ mit Natascha Khom und Martin Weber geht in die 5. Runde. Nachdem „er-hört“ wurde, wie das Böse auf der Opernbühne klingt, geht es nun um das (musikalische) Aufeinanderprallen unterschiedlicher Kulturen. Das bezieht sich auf Länder und Traditionen, den Umgang mit dem Neuen, Fremden oder auf das Auseinanderdriften von Haltungen innerhalb einer Gesellschaft. Gerade diese Themen haben natürlich auch eine gesellschaftliche Relevanz und sind im Spiegel der Entstehungszeit der jeweiligen Opern zu sehen.
Umso mehr freuen wir uns auf eine spannende Auseinandersetzung und ein intensives gemeinsames Hören. Wie immer sind keine Vorkenntnisse, sondern nur Neugierde und Interesse Voraussetzung für die Teilnahme an den einzelnen Workshops.
- 05.02.2020: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail (1782): Humanität und Aufklärung als interkulturelle Botschaft
- 25.02.2020: Luigi Cherubini: Medée (1797): Die ungezähmte fremde Frau
- Gioacchino Rossini: Die Italienerin in Algier (1813): Kulturkonflikt mit Augenzwinkern
- Giuseppe Verdi: Nabucco (1842): Kampf der Religionen
- Giaccomo Meyerbeer: Die Afrikanerin/Vasco da Gama (1865): Der historische Weltumsegler als Opernheld
- Léo Delibes: Lakmé (1883): Zauber indischer Bramahnen versus englischen Militarismus
- Giaccomo Puccini: Madame Butterfly (1904): Ein Schmetterling als Opfer amerikanischen Imperialismus.
- Ernst Krenek: Johnny spielt auf (1927): Der „Untergang des Abendlandes“ auf und jenseits der Opernbühne
- Bohuslav Martinu: Die griechische Passion (1961): Der Riss durch die Gesellschaft am Beispiel Flüchtlinge
- John Adams: Nixon in China (1987): Reale Weltpolitik in Noten
Unkostenbeitrag: 8 Euro,
bei Buchung für alle 10 Workshops: 70 Euro
Die Teilnehmer_innenzahl pro Abend ist auf Grund des Raumangebots beschränkt.
Daher wird um Voranmeldung gebeten.
Die genaue Adresse wird bei Voranmeldung bekannt gegeben.
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